Pixar auf Abwegen

Vor einiger Zeit aus einem Dialog:

Reiner: Mein Gott, jetzt bringt Pixar einen Film heraus, der heißt Cars. … Wie heißt wohl der nächste Pixar-Film?

Robin: Toilets.

Studiengebühren

Ich wurde in das Beitragsgremium zur Verwendung der Studiengebühren gewählt.

Im Vorfeld kamen schon einige interessante Anschaffungsideen zusammen („Dinge, die viel Geld kosten“), darunter

  • den FH-Porsche, unversichert und nicht zugelassen (Frank)
  • eine Pershing-Abschussbasis (Frank); falls Kooperation mit den USA zusätzliche Einnahmen!
  • eine große Unternehmensberatung beauftragen (ich)
  • weiße Tiger (Robin)
  • Deutschland plant, ein eigenes Mondprogramm zu starten => Konkurrenz entwickeln (Robin)

Wunderbra 1

Aus einer E-Mail von Maddin:

[…] Zur Zeit schlage ich die Zeit neben Umzug mit sinnlosen 3D Projekten tot, wie in dem angehängten 3D Bild zu erkennen ist. Eine klassische Alltagssituation: Oktopus auf Korb mit Kakaoschoten. […]

Schöne Grüße und späten Tod

Maddin

Hier das Beweisfoto…

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Neologismen

Heute im Radio hatte sich ein Hörer ein Lied für seine „Lebensabschnittsgefährtin“ gewünscht.

Lebensabschnittsgefährtin, wie das von der Zunge rollt. Da hab ich einige praktischere Wortalternativen:

  • Probeparnterin/Partnerin-auf-Probe (PaP, „ach, du meine liebe PaP“).
  • temporäre Freundin
  • Beziehung Ltd.
  • (30-Day-)Trial/Demo-Freundin

Ich bin für weitere Vorschläge offen…

Fingerfood

Als ich heute im Fitnessstudio (man beachte: drei „s“ hintereinander!) war, hat der Trainer währenddessen eine DVD geschaut: Five Fingers („Da wird so ein Typ entführt und muss ein bisschen bluten.“)
Na ja, die ungeschnittene Fassung heißt dann bestimmt „Ten Fingers“ – der ganz persönliche Directors Cut. So, lege jetzt 50.– € in die Wortspielkasse und mache mich dann an den Salat das Gemüse und die Fingerbeilagen kleinschneiden…

Meine LDAP Agonie: ein Auslöser

Bei der Vorbereitung meiner schon fast legendären LDAP-Seminararbeit bin ich in meiner Buchquelle auf einen Satz gestoßen, der meine emotionale Beziehung zu LDAP nachhaltig geprägt hat:

Dem erfahrenden Anwender wird empfohlen, include/ldap.h und clients/tools/ldapsearch.c zu lesen. Dort sind interessante Kommentare und Hinweise enthalten. Wie überhaupt das Studium des Quellcodes manchmal sehr erfrischend sein kann.
(aus: Klünter/Laser – LDAP verstehen, OpenLDAP einsetzen, dpunkt.verlag 2003, S. 77)

Nach diesem Satz wusste ich: diese Buch liest du aus Protest nicht weiter.

Innovationsprojekte I

Heute hat uns Herr Rösch zum Abschluss des Pythonseminars von den Plänen der FH zum Informatik-Bachelor erzählt.
Viel Diskussion verursachte das Praktikum darin: nur noch eines anstatt wie bisher im Diplom zwei, und dieses erst spät im 6. Semester. Kritik war v. a. die zu erwartenden Schwierigkeiten bei der Praktikumssuche: schließlich hat man bisher keine Berufserfahrung, und ist so wenig attraktiv (Informatikstudenten ohnehin auch vom Äußeren).

Hier könnte doch wunderbar die FH einspringen: sie macht eine eigene Firma auf, die nur aus Praktikanten und einem Chef besteht. Die Firma realisiert dann zu Ihrem Erfolgspotential passende Projekte, wie die FH-Homepage. Und der professionelle Projektleiter regelt alles, und darf sich zum Schluss die Kugel geben.

Eine wunderbare Vorstellung…

Google Operators

Eine kleine Auswahl der Google Operators:

  • help site:www.google.com – findet Seiten mit dem wort help in google.com
  • allintitle: google search findet alle Seiten mit google und search im Seitentitel
  • intitle:google search findet alle Seiten mit google im Seitentitel und search irgendwo auf der Seite
  • allinurl: google search findet alle Seiten mit google und search in der URL
  • inurl: google search findet alle Seiten mit google in der URL und search irgendwo auf der Seite

Quelle: http://www.google.com/help/operators.html

Projektmanagement (1)

Heute morgen habe ich etwas wunderbares gelesen:
„Ich nahm an einer Sitzung teil, auf der der Möchtegemmanager der Qualitätskontrolle vorschlug, etwa ein halbes Dutzend Felder hinzuzufügen (zu einem Online-Formular, das bereits voll von Daten war, die von keinem verwendet wurden), nicht weil die Informationen nützlich sein würden, sondern weil man durch das Ausfüllen dieser Felder angeblich ZEIT SPAREN würde. Meine Reaktion war, dass ich meinen Kopf auf den Konferenztisch schlug, wie eine Zeichentrickfigur der Warner Brothers, die gerade etwas Unglaubliches gehört hat, und ihm sagte, er solle aufhören, mich anzulügen. (Bis zum heutigen Tag bin ich mir nicht sicher, ob dies eines der unprofessionellsten Dinge war, die ich jemals getan habe, oder aber eines der professionellsten. Ein Augenarzt sagte mir, ich solle aufhören, den Kopf gegen Dinge zu schlagen, da sich dadurch die Netzhaut lösen könnte.)“

Quelle: Kent Beck – Extreme Programming, Das Manifest, Addison-Wesley 2000, S. 40ff)